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Beim Bestücken der Leiterplatte beachten
Beim Bestücken der Leiterplatte gibt es viele Stolperfallen. Die Sammlung der "Probleme" der letzten Jahre hilft sicher ein paar Fehler zu vermeiden.
Grundsätzlich:

Die Bauteile werden auf der Seite mit dem weissen Bestückungsdruck bestückt und auf der anderen Seite gelötet (ja...war tatsächlich mal eine Frage).

Hinweise zum Bestücken in dieser Präsentation

Die abgegebene CD enthält die notwendigen Unterlagen zum Bestücken der Leiterplatte.

Die unten aufgeführten Fehler wurden schon ein- oder mehrmals gemacht. Bitte seid kreativ und macht wenn unbedingt nötig neue Fehler .... oder noch besser: keine Fehler machen.


Hier die häufigsten Fehler der letzten Jahrgänge beim Bestücken der Leiterplatte:

  • Fast Jeder der sich mit Elektronik beschäftigt weiss, dass ein Kondensator knallt wenn er falsch gepolt betrieben wird. Deshalb werden Elektrolyt-Kondensatoren fast nie verkehrt bestückt. Hier sicher aufpassen. Korrektur (Drehen) ist einfach möglich, da nur zwei Anschlussbeine.
  • Die Leuchtdioden werden gerne verdreht montiert. Die Chancen sind 50:50 !!!! Das "C" im Bestückungsdruck steht für "Cathode". Siehe auch in der oben angegebenen Präsentation wie man die Kathode (C) einer Leuchtdiode erkennt.
  • Wo welche Art von Buchsenleiste bestückt wird, ist teilweise in den Bildern der Montageanleitung sichtbar. Farbige Markierungen im Bestückungsplan helfen die Uebersicht zu bewahren.
  • Das Auslöten von Buchsenleisten ist eine eher mühsame Angelegenheit!
  • Das Widerstandsarray hat einen gemeinsamen Anschluss. Auf dem Gehäuse ist einRarray Strich oder ein Punkt aufgedruckt, auf der Leiterplatte steht ein "C" für "common" (engl. common = gemeinsam) oder es ist sonst eine Markierung ersichtlich (im nebenstehenden Bild ist ein weisser Strich im Bestückungsdruck auf der Leiterplatte sichtbar).






Spezialität: SMD-Spule einlöten

Auf der Leiterplatte muss eine Spule als SMD-Variante bestückt werden (SMD = surface mounted device). Hier empfiehlt sich, zuerst nur auf einer Seite zu arbeiten (siehe Bild)

Am einfachsten geht es, wenn eine der beiden Anschluss-Fläche n auf der Leiterplatte verzinnt wird (nur eine Fläche verzinnen, damit die Spule am Schluss auf der Leiterplatte aufliegt!!!!). Anschliessend wird die verzinnte Stelle nochmals erwärmt und die Spule direkt in das flüssige Lötzinn "eingedrückt".....dann noch ein paar Sekunden weiter wärmen damit eine "anständige" Lötstelle entsteht.

Wichtig: jetzt kann kontrolliert werden, ob die Spule korrekt positioniert ist. Wenn nicht kann die Lötstelle nochmals erwärmt werden um die Lage zu korrigieren.

Nach Abkühlen der ersten Lötstelle kann auf der zweiten Seite gelötet werden. Hier mit wenig Lötzinn an der Lötkolbenspitze die Lötstelle aufheizen - etwas Lötzinn dazugeben, fliesen lassen und fertig.

Wenn die Fläche auf der Leiterplatte und an der Spule gut erwärmt ist, fliesst das Lötzinn wegen der Kapilarwirkung unter die Spule.



Material
Lötzinn: Durchmesser 1-2mm; unbedingt mit Flussmittel

Conrad Artikelnr: 812820-13 (Durchmesser 1.5mm ) oder Artikelnr: 812820-13

Distrelec Artikelnr: 950261 (Durchmesser 1.2mm) oder 950260 (Durchmesser 1.0mm)
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