Oefters werde ich gefragt, wie ich meine Akkus lade. Hier die kurze Vorstellung und ein paar Gedanken dazu. Batterien werden heute zu teilweise hohen Preisen verkauft. Mein Ziel war, diese Kosten zu senken durch den Einsatz von Akkus.
Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) sind heute technisch überholt und kamen daher für mich nicht in Frage
Die Wahl ist dafür auf Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) gefallen. Vorteil dieser Akkutypen ist, dass diese dem Memory-Effekt weniger unterliegen. Dies bedeutet, dass auch ein halb "leerer" Akku geladen werden kann ohne dass die Akkukapazität leidet. Es gibt Akku-Serien, die eine geringe Selbstentladung haben. Dies bedeutet, dass auch nach einer längeren Lagerdauer noch die (fast) volle Kapazität zur Verfügung steht. Meine Wahl ist auf die "Eneloop"-Serie von Sanyo gefallen.
Ladegeräte gibt es wie Sand am Meer. Ich habe mich für ein Ladegerät zum Laden von verschiedenen Akkutypen entschieden (verschiedene Akkuarten und verschiedene Grössen). Das Ladegerät hat eine solide Ladeelektronik eingebaut. Für jeden Akkuladeschacht (es gibt 10 davon!) hat es eine Leuchtdiode die durch Leuchten oder Blinken zeigt ob der Akku schon fertig geladen ist. Weiteren "Schnick-Schnack" brauche ich nicht; Ladegerät einschalten, Akkus einlegen und warten.
Folgende Materialien habe ich bei Conrad-Elektronik bezogen:
- Ladegerät "AKKULADESTATION CHARGE MANAGER 2005"
Artikelnummer 512205 - 62 (gute Beschreibung der Details vorhanden)
- Akkus: suche nach "eneloop" auf der Conrad-Homepage, dann sind die verschiedenen Akku-Grössen sichtbar.
Direkter Link: 
Kurze Rechnung: Eine 1.5V AA-Batterie kostet heute ca. 1.50 CHF Ein Akku gleicher Baugrösse kostet ca. 6CHF. Das heisst, nach 4x Laden hat sich der Akku bereits gelohnt. Das Ladegerät kostet ca. 150CHF. Dies entspricht also ca. 100 AA-Batterien. Die Ladestation für einen bei den Kindern beliebten "Styroporflieger" benötigt 6...8 Batterien bzw. Akkus. Es dauert also nicht lange, bis auch das Ladegerät "abbezahlt" ist.
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